Kooperationen

 

1. Zusammenarbeit zwischen dem OHG und der Universität Osnabrück

 

Verbesserung der Unterrichtsqualität am OHG

In der internationalen Debatte zur Verbesserung des Lernerfolges wird als eine wichtige Maßnahme angesehen, die kognitive Aktivierung der Lernenden in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen. Dazu gelten Maßnahmen, welche die metakognitiven Kompetenzen der Lernenden fördern, als wichtigstes Instrument. Metakognition wird dabei meist in drei Kategorien dekomponiert: das Planen (z.B. von Problemlöseschritten oder des methodischen Vorgehens), das Monitoring (z.B. das Überwachen von fachspezifischen Tätigkeiten, von Argumentationen, das Überwachen der Zielerreichung) sowie die Reflexion (z.B. über fachspezifische Begriffe, über das bisherige Vorgehen, über die Diskrepanz zwischen Darstellungen und Vorstellungen).

Es gilt die Unterrichtskultur so zu verändern, dass die Lernenden mehr ihre eigenen Denkprozesse planen, überwachen und reflektieren. Zusätzliches Gewicht wird auf die Förderung der Gesprächskultur gelegt. Dabei ist von besonderem Interesse, inwiefern das Gesagte das Gemeinte widerspiegelt, das Gespräch sich tatsächlich auf das bezieht, was zur Debatte steht (Diskursivität).

 

Im Kompetenzzentrum Unterrichtsqualität der Universität Osnabrück beschäftigen sich Fachdidaktiker im fächerübergreifenden Projekt „Metakognitive und diskursive Aktivitäten als Indikatoren für Unterrichtsqualität (MeDUQua)“ (http://www.ikm.uni-osnabrueck.de/reddot/309.htm) mit diesem Thema. Daran sind zusätzlich beteiligt Vertreter der Niedersächsische Landesschulbehörde, der Niedersächsische. Schulinspektion, Vertreter von Studienseminaren und interessierte Lehrkräfte, darunter waren auch zwei vom OHG.

 

Seit 2005 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Kognitive Mathematik der Universität Osnabrück und Lehrkräften am Otto-Hahn-Gymnasium. Diese wurde noch weiter intensiviert durch die Mitarbeit einiger Mathematikfachkollegen im von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Projekt „Mathematik Gut Unterrichten“. Im Schuljahr 2009/2010 wurde als Weiterführung das Projekt „Förderung Metakognitiver und Diskursiver Kompetenzen im gymnasialen Mathematikunterricht in Klasse 7“ durchgeführt (http://www.ikm.uni-osnabrueck.de/reddot/362.htm). In diesem Projekt wurden Maßnahmen konzipiert und erprobt, mit denen metakognitive und diskursive Aktivitäten von Lernenden und Lehrenden gesteigert werden. Es wurde dokumentiert, inwieweit sich Lernklima und Lernerfolg in zwei 7. Klassen steigern lassen.

 

Darüber hinaus besteht zwischen dem OHG und dem Institut für Kognitive Mathematik eine Zusammenarbeit im Rahmen von Lehrerfortbildungen zu den Themen „Metakognition und Diskursivität“, sowie „Produktiver Umgang mit Fehlern“

(Projekt UniT - Unterrichten im Team).

2. Cyberlicence

Cyberlicence

 Cyberlicence ist ein Projekt der Polizeidirektion Hannover bei dem Schülerinnen und Schülern die Chancen, die das Internet bietet, aber auch die Gefahren, nahegebracht werden sollen.

Für Projektinos besucht man bitte den folgenden Link: www.cyberlicence.de oder klickt auf das Logo.

Das OHG ist seit Juni 2012 Kooperationspartner. Der gesamte 6. Jahrgang beschäftigt sich in einer zusätzlichen Klassenlehrerstunde mit Themen rund um Internet und Social networks mit dem Ziel am Ende eine Prüfung abzulegen, um die Cyberlicence zu erhalten.

3. unikik

Der "Club Apollo 13" ist eine Kooperation zwischen der Niedersächsischen Landesschulbehörde, uniKIK, der Leibniz Universität Hannover sowie den mathematisch-naturwissenschaftlichen, technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Leibniz Universität Hannover.

Mit der "Aufgabe des Monats" werden Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse jeden Monat vor ein mathematisch-naturwissenschaftliches, technisches oder wirtschaftswissenschaftliches Problem gestellt. Die vier Aufgaben werden von verschiedenen Fakultäten entwickelt und ins Internet gestellt. Die Abgabe der Lösung erfolgt per E-Mail, sodass Schulen in ganz Niedersachsen problemlos teilnehmen können. In 3-5er Gruppen soll Schülerinnen und Schülern der Anreiz zur selbstständigen Teamarbeit gegeben werden. Mit einfachen, ihnen zugänglichen Mitteln und Methoden sollen sie innerhalb von ca. 4 Wochen von zu Hause aus eine Lösung entwickeln und in elektronischer Form zusenden. Nach der Bewertung der Lösungen wird stets eine Punktetabelle auf den Internetseiten des Projekts veröffentlicht. Die besten Teams werden in der Leibniz Universität Hannover durch studienfördernde Preise ausgezeichnet. (Website: www.apollo-13.de)

 

Die Gauß-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, die sich mit Anwendungen der Mathematik und Naturwissenschaften in Wirtschaft, Technik, Umwelt und Gesellschaft beschäftigt. Erklärtes Ziel ist es, Berührungsängste und Vorurteile gegenüber diesen Fachgebieten abzubauen, selbstständiges Arbeiten nahe zu bringen und die Beziehung zwischen Schule und Universität zu verbessern.

Die Teilnehmer können unabhängig von ihrem "schulmathematischen Hintergrund" mit Schülerinnen und Schülern anderer Gymnasien in Kleingruppen unter Leitung eines studentischen Tutors über den "schulmathematischen Tellerrand" hinausschauen und so einen Einblick in interessante Themen erhalten. (Website: www.gaussag.de)