Wichtiges Update zu den Corona-Regeln (02.11.20)

Liebe OHGler*innen,

Lockdown light, eine neue Rundverfügung für die Schulen – was ändert sich ab sofort an unserer Schule im Umgang mit Corona?
Wir haben in der heutigen Schulleitungsrunde zu unterschiedlichen Aspekten Argumente abgewogen und hoffen, dass uns allen die hier getroffenen neuen Regelungen dabei helfen, ein klein wenig unbeschwerter durch den Schulalltag zu gehen.

1) Maskenpflicht
a) Unterricht

Die amtliche Regelung ist nun, dass ab einem Inzidenzwert von 50 oder bei einer aktuell an der Schule laufenden Infektionsschutzmaßnahme eine Maskenpflicht im Unterricht gilt. Grundsätzlich wäre es möglich, bei sehr kleinen Lerngruppen (einzelne Oberstufenkurse) auf die Maske zu verzichten und stattdessen die SchülerInnen mit hinreichend Abstand zueinander (mind. 1,5 Meter) zu positionieren. Dies setzt aber voraus, dass die SchülerInnen dort dann auch verharren, oder anders formuliert: Für Partner- und Gruppenarbeiten in größerer räumlicher Nähe muss die Maske wieder aufgesetzt werden.
b) Sondersituation Vorabiklausuren
Es ist unzumutbar, vier bis sechs Stunden am Stück mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zu intellektuellen Höhenflügen anzusetzen. Daher werden wir durch die Wahl jeweils geeignet großer Räume sicherstellen, dass der Mindestabstand beim Schreiben der Klausuren gewährleistet ist – oder kurz formuliert: Vorabiklausur wird ohne Maske geschrieben!

2) Verhalten innerhalb einer Kohorte in den Pausen – draußen
In der vergangenen Woche ist es zu Irritationen gekommen, wie denn wohl mit Abstand und Maske umzugehen ist, wenn die SchülerInnen draußen in ihrem kohorteninternen Pausenbereich angekommen sind. Wir haben uns auf folgende Formulierung verständigt, die ihr auch in den OHG-Hygieneplananmerkungen (S. 2) findet:
„Sofern auf dem Außengelände die Kohorten unter sich sind (d. h. nur Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs im jeweiligen Pausenbereich) und die Abstände gewahrt bleiben, darf die MNB dort abgesetzt werden (zum Essen und zur Erholung).
[Jetzt kommt der neue Text:] Die Lehrkräfte wirken darauf hin, dass das Abstandsgebot auf dem Außengelände soweit möglich in altersangemessener Weise eingehalten wird. Spiele wie Fußball, Rundlauf etc. sind zulässig, sofern für den Sportunterricht noch nichts anderes gilt. Bei Spielgeräten auf dem Außengelände ist darauf zu achten, dass die Personenanzahl so begrenzt ist, dass die Abstände eingehalten werden können (z. B. 2 Personen auf der Wippe).
Im ‚Szenario B‘ (Schule im Wechselmodell) ist das Abstandsgebot auch auf dem Außengelände in jedem Fall immer einzuhalten, da beim Szenario B der Einhaltung der Abstände eine zentrale Rolle zukommt. Dann sind Gruppenspiele, bei denen die Gefahr der Nichteinhaltung der Abstände gegeben ist, nicht zulässig.“
Heißt also: So viel bzw. so oft Abstand wie möglich – das sagt auch der niedersächsische Rahmenhygieneplan. Aber nicht radikal und unumstößlich, sondern mit Blick auf die jeweilige Situation: Spielen und überhaupt Bewegung sollen nicht komplett untersagt werden. Liebe SchülerInnen, wenn ihr allerdings nur zum Reden oder gar zu einer kuschelintensiven Begrüßung eng aufeinanderhängt, dann geht das nicht. (Und wer jetzt hier einen Widerspruch zur Situation im Unterricht sieht, sei an Herrn Tonnes Worte erinnert, die sinngemäß lauten: Außerhalb des Unterrichts verhalten wir uns gerade deshalb so diszipliniert und verantwortungsbewusst, damit wir im Unterricht weiterhin in dieser Enge, wenn auch derzeit mit Maske, sitzen können.)

3) Essen im Gebäude
Derzeit ist wieder Frühling, aber irgendwann kommt unweigerlich der Spätherbst und gar der Winter: Im Dauerregen muss niemand sein Brötchen knabbern. Stattdessen müssen Möglichkeiten gefunden werden, im Gebäude coronaverträglich zu essen.
Dies soll dann bitte gezielt in den Lüftungspausen im Unterricht geschehen, möglichst zügig, aber ohne Hektik.

4) Aufenthaltsbereiche für die Oberstufe in der 3. Pause
Um unseren OberstufenschülerInnen in der 3. Pause gerade bei schlechtem Wetter mehr Aufenthaltsbereiche zur Verfügung zu stellen, gilt künftig folgendes Verfahren:
– Jahrgang 11: Euch steht künftig in der 3. Pause euer Klassenraum als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Solltet ihr vor verschlossener Tür stehen, sprecht bitte die nächste Lehrkraft oder einen anderen lieben Menschen mit Schlüsselgewalt an, damit euch der Raum aufgeschlossen wird. Aus Gründen der Aufsichtsführung müssen wir euch bitten, die Tür dann auch offen stehen zu lassen – so wie es ja beim derzeitigen Aufenthaltsraum des 13. Jahrgangs auch schon gemacht wird.
– Jahrgang 12 und 13: Euch stehen nun in der 3. Pause auch die Unterrichtsräume als Aufenthaltsbereich zur Verfügung, in denen ihr in der 7./8. Stunde Unterricht hättet, vorwiegend H- und J-Räume. Ausgenommen von dieser Regelung sind alle naturwissenschaftlichen Räume, Computerräume, der Keyboardraum E 03, die Sport- und die Gymnastikhalle. Diejenigen SchülerInnen, die in der 7./8. Stunde Unterricht in diesen Räumlichkeiten haben, können dann auf die „alten“ Pausenareale zurückgreifen, die euch schon vertraut sind. Auch hier gilt: Tür offen lassen! (Der Aufenthaltsraum für Jg. 13 neben der Bibliothek ist natürlich auch weiterhin in Betrieb.)
Weitere Infos findet ihr im von Herrn Segger überarbeiteten Pausenrhythmisierungskonzept. (Liebe SchülerInnen, gebt uns Lehrkräften ein bisschen Zeit, bis sich dies neue Prozedere eingespielt hat! Danke!)

5) Wechselmodell im Fall von Szenario B
Als wir im Frühjahr über das Wechselmodell zu entscheiden hatten, waren die Gesamtinfektionszahlen schon wieder am Sinken – und an unserer eigenen Schule lag kein aktueller Coronafall vor, der uns in eine Quarantänemaßnahme gebracht hätte. Unter den damaligen Bedingungen haben wir uns für das Modell des täglichen Wechsels von A- und B-Gruppe entschieden.
Heute ist die Sachlage anders: Zum einen steigen die Gesamtinfektionszahlen weiterhin deutlich an, zum anderen erfolgt der Wechsel in Szenario B ja nur dann, wenn auch an der eigenen Schule ein Coronafall vorliegt, wir also direkt mit einer Infektionssituation konfrontiert sind. Deshalb haben wir beschlossen, den Infektionsschutz ganz klar an erste Stelle zu setzen, und das bedeutet, dass wir das Modell des wöchentlichen Wechsels – eine Woche Gruppe A, eine Woche Gruppe B – umsetzen werden. Dies ist am besten geeignet, ein aktuelles Infektionsgeschehen, das ja dann an unserer Schule existiert, zu unterbinden und alle Mitglieder der Schulgemeinschaft zu schützen.

Alle diese Punkte werden zeitnah auch in unseren OHG-Leitfaden eingebaut.

Liebe Grüße – bis bald!
Ihre/Eure Kerstin Prietzel

Bitte beachtet/beachten Sie zu den obenstehenden Punkten die folgenden Dateien:

 

Pausenrhythmisierung-Corona-2020-11-02

Weitere allgemeine Corona-Infos finden Sie hier:

https://ohgspringe.de/allgemeine-corona-infos/

Post Author: Ris