Spanisch

Mitglieder der Fachgruppe Spanisch:

Herr DeckerDkEN/SN
Frau GötzeGzFR/SN
Herr GroschwaldGrEN/SNFachobmann
Frau OldenburgOlEN/SN/RS
Frau TrutnauTnSN/EN
Frau Vega BasteroVBSN/En


 

Informationen und Mitteilungen

 

Warum Spanisch lernen?

Spanisch ist nach Mandarin und Englisch die am häufigsten gesprochene Sprache der Welt.  Spanisch wird von etwa 500 Millionen Menschen weltweit gesprochen und   findet auf allen Kontinenten Verbreitung. Neben seiner umfassenden Dominanz in Latein- bzw. Südamerika, verzeichnet das Spanische insbesondere in jüngster Zeit in den USA einen rapiden Anstieg an politischer, wirtschaftlicher sowie kultureller Bedeutung. Allein im Süden der USA geben mittlerweile 40 Millionen Menschen Spanisch als ihre Muttersprache an. Abgesehen von der immensen Bedeutung, die dem Spanischen auf globaler Ebene beigemessen wird, kommt ihm auch im europäischen Kontext eine immer größere Bedeutung zu. Dieser Umstand gründet sich einerseits auf Spaniens seit 1986 währender EU Mitgliedschaft und ist andererseits auf die immer engere wirtschaftliche, kulturelle sowie militärische Kooperation zwischen der EU und den Iberern zurückzuführen.

Warum ist Spanisch als 2. Fremdsprache eine sinnvolle Wahl?

Spanisch erweist sich aufgrund der Regelmäßigkeit seiner Aussprache, der Übersichtlichkeit seiner Konjugationen sowie der vielen Parallelen, die es zum Englischen aufweist, als eine Sprache, die wie keine andere dazu angetan ist, einen weitgehend nahtlosen Übergang von der ersten zur zweiten Fremdsprache zu schaffen. Zudem geht das Erlernen des Spanischen nicht nur mit der Gewissheit einher, dass man sich eine der wichtigsten Kultur- bzw. Handelssprachen der Welt aneignet, sondern auch mit dem beruhigenden Gefühl, dass der Beherrschung dieser Sprache in Betrieben, administrativen Einrichtungen, internationalen Organisationen sowie Universitäten immer größere Bedeutung beigemessen wird. Eingedenk der Tatsache, dass der spanische Kulturraum sich in den Bereichen der Musik, der Literatur oder auch des Sports sehr vieler Errungenschaften und Erfolge rühmen kann, erweisen sich Lehr- bzw. Lerninhalte, die häufig auf die genannten Bereiche zugeschnitten sind, als sehr interessant und motivierend.

Kann man nicht auch noch später Spanisch lernen?

Spanisch kann in Jahrgang 11 als sogenannte neubeginnende Fremdsprache belegt werden. Dieses Angebot anzunehmen, erweist sich aus einer Vielzahl von Gründen als sehr sinnvoll. Vier der zentralsten Gründe werden im folgen benannt bzw. dargelegt.

  1. Da das Erlernen des Spanischen für erfahrene Lerner in der Einführungs- bzw. Qualifikationsphase viel schneller vonstattengeht als für weitgehend unerfahrene Lernende in der Unter- und Mittelstufe, unterliegt der Spanischunterricht in Jahrgang 11 einer außerordentlich hohen Progression. Der hieraus resultierende rapide Lernzuwachs führt dazu, dass die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer eines in Jahrgang 11 einsetzenden Kurses am Ende der Jahrgangsstufe 13 in der Regel ein Sprachniveau erreicht haben, das mit dem der ersten und zweiten Fremdsprache vergleichbar ist.

 

  1. Aufgrund der Tatsache, dass Spanisch im Rahmen des Neubeginns eines schnellen und hohen Lernzuwachses unterliegt (siehe Punkt 1), kann man ohne Übertreibung davon sprechen, dass die Schülerinnen und Schüler, die sich für die Anwahl von Spanisch in Jahrgang 11 entscheiden, eine Kompetenz erlangen, die sie nach dem Verlassen der Schule sowohl im professionellen als auch akademischen Bereich sofort und unmittelbar zum Einsatz bringen können.

 

  1. Da Spanisch auch im Rahmen des Neubeginns als viertes (P4) oder fünftes Prüfungsfach (P5) belegt werden kann, eröffnen sich neue bzw. zahlreichere Optionen zur Ausgestaltung von individuellen Abiturprüfungen.

 

  1. Denjenigen Schülerinnen und Schüler deren Anwahl von Spanisch in Jahrgang 5 keine Berücksichtigung finden konnte, wird in Jahrgang 11 die Möglichkeit eingeräumt, sich einen langehegten Wunsch zu erfüllen.

 

Wie sieht der Unterricht im Fach Spanisch aus?

  1. Unterricht in Unter- und Mittelstufe

Neben der Arbeit mit dem Lehrbuch werden schon früh auch andere authentische Materialien in den Unterricht mit einbezogen, wie z.B. Lieder, Fotos, Comics, Internetseiten, Filmausschnitte etc. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die frühe Befähigung zur mündlichen bzw. schriftlichen Kommunikation. Hierbei erweist sich die Vermittlung von Lerninhalten als weitgehend integrativ, d.h. Strukturen und Formen werden nicht isoliert vermittelt, sondern finden sich stets eingebettet in den Kontext von interessanten sowie zur Diskussion anregenden Themengebieten. Die genannten Themengebiete umfassen neben der Behandlung von landeskundlichen Texten, Filmen, Podcasts etc. auch einen spezifischen Blick auf die Lebenswelt spanischer sowie lateinamerikanischer Jugendlicher.

  1. Unterricht in der Einführungs- und Qualifikationsphase

Während der Unterricht für Neuanfänger in Jahrgang 11 hauptsächlich im Erwerb von Grundlagen in den Bereichen Lexik, Syntax und Grammatik besteht, stellt der Unterricht für die sogenannten Fortsetzer (Schülerrinnen und Schüler, die Spanisch seit Jahrgangsstufe 6 belegen) eine gezielte Vorbereitung auf die in der Qualifikationsphase schwerpunkthaft betriebene Textarbeit bzw. Textanalyse dar. In der Qualifikationsphase selbst unterliegen die Unterrichtsinhalte den für den jeweiligen Abiturjahrgang erlassenen ministeriellen Vorgaben. Dies gilt in gleichem Maße für Neuanfänger und Fortführer.

Austausch

Seit 2018 kooperiert die Fachschaft Spanisch mit der in Gehrden ansässigen und auf den Austausch von deutschen und peruanischen Schülerinnen und Schülern spezialisierten Organisation Capa. Im Rahmen einer einmal jährlich in den Räumen des OHG stattfindenden Veranstaltung, zu der sowohl Eltern als auch Schüler geladen sind, wird von Seiten der Organisatoren sowie von Lehrerseite eingehend und umfangreich über die Vorteile sowie Chancen informiert, die sich an Austauschfahrten nach Peru knüpfen. Das Austauschangebot richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, da diese nicht nur über ein schon ausgeprägtes Maß an persönlicher Reife verfügen, sondern sich darüber hinaus in einem Übergangsjahr befinden, das traditionell für Auslandsaufenthalte oder zur Wahrnehmung anderweitiger Orientierungsmöglichkeiten genutzt wird.

Für den Erhalt näherer Informationen hinsichtlich des Austauschs, wenden Sie sich bitte an Herrn Goschwald (michael.groschwald@ohgiserv.de) oder an Frau Hagen (patrizia@familiehagen.net)