Nachhaltigkeit wächst: Erdkundekurs des OHG pflanzt Bäume für den Klimaschutz

In einer gemeinschaftlichen Symbolaktion haben Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums (vertreten durch den Erdkundekurs des 13. Jahrgangs von Herrn Lange) gemeinsam mit anderen weiterführen Schulen, der Stadt, den Stadtwerken und der „Neuen Deister-Zeitung“ (NDZ) eine Fläche im Springer Stadtwald begrünt. Im Rahmen des NDZ-Jubiläums „150 Jahre – 150 Bäume“ beteiligten sich unsere engagierten Lernenden tatkräftig an der Pflanzung – und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz, Gemeinschaft und Verantwortung.

 

 

 

Gemeinsam anpacken für die Zukunft

Am Mittwoch, den 19.11.2025, trafen sich die Beteiligten früh im Deister: Stadtförster, Vertreter der Stadtwerke, NDZ-Verleger Burkhard Schaper – und natürlich die Schülerinnen und Schüler. Insgesamt legten knapp 40 Schülerinnen und Schüler von vier Schulen mit Hand an und halfen beim Pflanzen von Bäumen. Es wurden 400 Setzlinge eingesetzt – eine beachtliche Zahl, die weit über die ursprünglichen 150 Jubiläumsbäume hinausging, denn auch Stadtwerke und Stadt steuerten weitere Bäume bei.

Unter fachkundiger Anleitung füllten die Jugendlichen Pflanzlöcher, setzten die jungen Laubbäume ein und bedeckten sie sorgfältig mit Erde. In gut eineinhalb Stunden war die Fläche wieder begrünt – eine echte Gemeinschaftsleistung, an der sich vom OHG folgende SchülerInnen beteiligten: Johanna Habedank, Jella Jackisch, Philipp Jungfer, Philip Lübbering, Dilbar Othman, Alina Petzold und Cedric Struth.

 

 

 

Klimawandel im Unterricht – und jetzt in der Praxis

Die Aktion war nicht nur ein symbolischer Akt: Im Erdkundekurs bei Herrn Lange hatten sich die Schülerinnen und Schüler zuvor bereits intensiv mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinandergesetzt. In mehreren Unterrichtseinheiten wurden sie sensibilisiert für Themen wie Treibhausgase, globale Erwärmung, Extremwetterereignisse und Biodiversitätsverlust. Aber nicht nur das – es wurden auch konkrete Lösungsansätze diskutiert: Aufforstung, nachhaltige Landnutzung, CO₂-Bindung durch Pflanzen, aber auch politische Maßnahmen und Verhaltensänderungen standen auf der Agenda.

Durch die Pflanzaktion konnten die Lernenden ihr theoretisches Wissen mit Schaufel und Spaten in die Tat umsetzen. Diese Verbindung von Unterricht und praktischem Engagement macht die Aktion besonders wertvoll. Trotz der körperlich anspruchsvollen Tätigkeit in der frischen Herbstluft kehrten alle Beteiligten ab der fünften Stunde engagiert in den Unterricht zurück.

Bedeutung der Aktion

  • Langfristige Wirkung: Die gepflanzten Laubbäume wie der Spitzahorn sind besonders klimarobust und können dem sich wandelnden Klima besser standhalten.
  • Symbol für Heimat & Beständigkeit: Die Bäume stehen nicht nur für Klimaschutz, sondern auch für Verwurzelung in unserer Region – ein nachhaltiges Geschenk zum 150-jährigen NDZ-Jubiläum.
  • Lernort Natur: Für viele Schülerinnen und Schüler war dies eine interessante Lernerfahrung außerhalb des Klassenraums – ein „lebendes Klassenzimmer“, in dem Theorie auf Praxis trifft.

Ein Dank an alle Beteiligten

Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich danken: dem Erdkundekurs von Herrn Lange, den beteiligten Schulen, den Stadtwerken, der Stadt Springe und der NDZ – und insbesondere Stadtförster Fabian Neubert, der die Pflanzfläche mit seinen Mitarbeitern vorbereitet und fachlich begleitet hat. Der Einsatz zeigt, dass wir als Schulgemeinschaft aktiv Verantwortung übernehmen können – nicht nur für uns, sondern für kommende Generationen.

 

Auch die NDZ berichtete am 19.11.2025:

https://www.ndz.de/lokales/springe/ndz-jubilaeum-150-baeume-fuer-den-klimaschutz-in-springe-gepflanzt-SOTL4MIDXFFQRLWM3PTWZYEIAU.html

 

Post Author: Ivonne Kraft